FAQs
Antworten auf die häufigsten Fragen
- Netze und Speicher sind die Infrastruktur für unsere Gasversorgung. Bürgerinnen und Bürger sowie Wirtschaft werden in Deutschland über insgesamt 540. 000 Kilometer Leitungen mit Gas versorgt. Im Gebiet des eins Netzbetreibers inetz sind es 7. 600 Kilometer. Gasnetze werden unterschieden in Gasfernleitungsnetze und Gasverteilnetze. Die insgesamt 40. 000 Kilometer langen, deutschen Fernleitungsnetze transportieren das Gas über lange Distanzen. Sie sind quasi die Autobahnen der Gasversorgung. Die Fernleitungen haben einen Durchmesser von bis zu 1,4 Metern und arbeiten mit einem Druck bis zu 84 bar. inetz übernimmt an mehreren Punkten Gas von Fernleitungsnetzbetreibern. inetz selbst ist kein Fernleitungsnetzbetreiber. Die engmaschigen, knapp 500. 000 Kilometer langen Verteilnetze transportieren das Gas wiederum von den Fernleitungen zu allen Verbrauchern. Um im Bild zu bleiben: Verteilnetze sind quasi alle Verkehrswege - von den Landstraßen bis zur kleinsten Gasse. Privathaushalte sind also an die Verteilnetze angeschlossen. Verteilnetze werden auch mit Hochdruck betrieben, in der örtlichen Gasverteilung auch noch mit Mitteldruck ([gt]100 mbar bis 1 bar) und Niederdruck (22 mbar bis 100 mbar). Ziel der Netzbetreiber ist immer, diesen Druck auch zu halten. Im Vergleich zu Stromnetzen, die die Spannung in einem engen Korridor stabilisieren müssen, haben die Betreiber von Gasnetzen jedoch etwas mehr Spielraum. Aus Leitungen mit höheren Drücken wird das Gas über Gas-Druckregelanlagen in Netze mit niedrigeren Drücken eingespeist. Gas-Druckregelanlagen sind vergleichbar mit Umspannwerken und Trafostationen in der Stromversorgung. inetz ist ein Verteilnetzbetreiber. Ergänzt werden die Netze durch Speicher. Die großen unterirdischen Speicher werden eingesetzt, um den Druck in den Netzen stabil und damit die Versorgung sicher zu halten. Ein Beispiel: Im Sommer, wenn Gasverbrauch und -nachfrage sinken, wird Gas in die Speicher gefüllt. Im Winter, wenn Gasverbrauch und -nachfrage steigen, wird Gas aus den Speichern zum Heizen etc. entnommen. inetz ist kein Speicherbetreiber. Neben den unterschiedlichen Aufgaben von Fernleitungs- und Verteilnetzen unterscheiden sie sich auch in der Steuerung. Das hat Auswirkungen auf die Aufgaben der Versorgung (s. nächste Frage).
Ein effizienter Umgang lohnt sich doppelt. Sie sparen Kosten und schonen gleichzeitig unsere Umwelt. Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, Erdgas zu sparen. Gern haben wir für Ihr zu Hause ein paar Tipps zusammengestellt.
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- Für die Bürgerinnen und Bürger aber auch für Gewerbebetriebe und Industrie ist Energie in den letzten Monaten bereits spürbar teurer geworden. Die Ursachen für den Preisanstieg an den globalen Beschaffungsmärkten sind vielfältig. Kurz zusammengefasst: Die Nachfrage nach Energie, insbesondere nach Erdgas, ist deutlich schneller gestiegen, als das Angebot mitziehen konnte. Aktuell wirken die geopolitischen Entwicklungen als Verstärker: Die Preise für Energie könnten aufgrund des Krieges in der Ukraine weiter ansteigen. Grundsätzlich gilt: eins hat die vertraglich vereinbarten Energiemengen für ihre Kunden beschafft und erfüllt selbstverständlich die Lieferverpflichtungen. Wie sich die Gaspreise kurz-, mittel- und langfristig entwickeln, kann niemand zuverlässig prognostizieren. Sicher ist: Als Kunde von eins profitieren Sie von unserer nachhaltigen Beschaffungsstrategie, die auf einen breiten Liefermix setzt und die Energiemengen zu einem hohen Anteil langfristig im Voraus beschafft. Allerdings können auch wir uns dauerhaften Preissteigerungen nicht entziehen. Sie können sich allerdings sicher sein, dass eins ihre Angebote seriös kalkuliert und Anstrengungen unternehmen wird, die Preisspitzen für die Kundinnen und Kunden abzufedern.
- Durch eine neue gesetzliche Regelung, den „24h-Lieferantenwechsel“, sind ab dem 6. Juni 2025 nachträgliche Umzugsmeldungen für Stromverträge nicht mehr möglich. Bitte melden Sie Ihren Umzug mindetestens 14 Tage vor Ihrem Umzugstermin.
- Es gibt drei unterschiedliche Farben, die die Kontrollleuchte neben dem Power Button der Box anzeigt: 1. Grün – Die Box ist an und bereit, Live TV abzuspielen sowie Sendungen aufzunehmen (direkt und gesteuert über die mobilen Applikationen). 2. Blau- Die Box ist hier im sogenannten „Stand-by“ Modus. In diesem Status kann kein Live TV abgespielt werden, wohl aber können Sendungen aufgenommen werden, die über die Box oder auch über die mobilen Applikationen zur Aufnahme vorbereitet wurden. 3. Rot – Die Box ist hier im „offline/aus“ Modus (ausgeschaltet) und kann weder Live TV abspielen noch Sendungen aufnehmen.
- Wie bereits unter 1. erwähnt, ist inetz ist kein Speicherbetreiber, d. h. auch eins unterhält keine eigenen Speicher. Wie lange die Vorräte in den bundesdeutschen Speichern halten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel die gelieferten ebenso wie die eingespeicherten Gasmengen, die technischen Herausforderungen der Netze beim Gastransport, mögliche Solidaritätsbitten aus anderen EU-Ländern und natürlich der Verbrauch.dessen Höhe wird ebenfalls von verschiedenen Faktoren beeinflusst: von den Temperaturen bis zum Verhalten aller Verbraucher. Wenn die Bürgerinnen und Bürger bewusst weniger Gas verbrauchen und z. B. ihre Heizung ein paar Grad nach unten regeln, halten die Gas-Vorräte länger. Gleiches gilt für die Industrie: Betriebe, die ihre Energieeffizienz-Potenziale ausschöpfen oder auf Bitten der Netzbetreiber oder auf Anordnung der Bundesnetzagentur weniger verbrauchen, sorgen ebenfalls dafür, dass die Vorräte in den Speichern länger halten. Ein weiteres Kriterium wäre der Zeitpunkt, zu dem kein Gas aus Russland mehr fließt. Speicher werden grundsätzlich über den Sommer hinweg gefüllt und im Winter geleert. Je früher kein Gas mehr käme, umso schwieriger wäre es, die Speicher zu füllen. Faustformel für Zeitpunkt und Verbrauch: Je weniger Gas wir im Frühling und Sommer verbrauchen, desto besser ist unsere Lage im Winter. Theoretisch bzw. rechnerisch könnte sich Deutschland bei vollen Speichern und einem Verbrauch auf mittlerem Jahresniveau einige Monate allein aus den Speichern versorgen. Praktisch bzw. physikalisch ist eine belastbare und verlässliche Prognose wegen der Vielzahl an Variablen nicht möglich.definitiv lässt sich jedoch sagen, dass die deutschen Gasspeicher einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa leisten und helfen würden, die Folgen eines Lieferstopps abzumildern.
Ausgezeichnet für unsere Region
Als sächsischer Versorger stellen wir für die Menschen in und aus der Region das ganze Spektrum an Energiedienstleistungen zur Verfügung. Leisten können wir das dank unseres engagierten Teams, das stetig wächst.

